TippsyKings

3. June 2010

TippsyKingsMein neues Baby, TippsyKings.de, ein WM-Tippspiel, ist gerade online gegangen. Noch ist nicht alles drin, was wir einbauen wollen – aber es wird… :-)

Technologisch steckt da Ruby on Rails unter der Haube, was von Programmieraskept her eine Offenbarung ist. Vom Komfort her überhaupt kein Vergleich zu Java Apps im Weg.

Wer mitmachen will: Los, los, los… Noch hat die WM nicht angefangen – und Preise gibt es auch!

www.TippsyKings.de

Gravenreuth

2. March 2010

Am 22. Februar hat sich Günther, Freiher von Gravenreuth in München das Leben genommen.

Ich gebe zu, meine Reaktion ist überwiegend voller Häme. Das einzige, was an ihm bewundernswert war, wie man in so kurzer Zeit so viele Menschen dazu bringen kann, ihn zu hassen. Dennoch muss man ihm lassen, dass er eine geradezu nervenaufreibende Persistenz an den Tag gelegt hat – das erste mal hörte ich von ihm in den Tagen meines alten C64ers. Manche mögen sich noch an seine Tanja-Briefe erinnern, die schon relativ nah an der Anstiftung zu Straftaten waren.

Rechtlich hielt er sich imemr so weit in der Grauzone auf, dass man sich fragen musste, wie moralisch frei ein Mensch sein kann, der sich dabei noch so in der Aufmerksamkeit suhlt. Selbst wenn diese grösstenteils aus Hass besteht.

Als er sich mit seinem Rechtsstreit mit der TAZ so weit aus dem Fenster lehnte, dass er den kürzeren zog, war es wohl auch nicht zuletzt die Situation, dier sich mit seinen Auftritten geschaffen hatte, die ihn jetzt zum Selbstmord trieb: Alles wartete nur hämisch darauf, dass er seine Haftstrafe antreten würde. Diesem Gesichtsverlust hat er sich nun entzogen.

Ich werde ihn nicht vermissen…

Zitat

2. February 2010

Ich habe eben ein schönes Zitat gelesen, das ich Euch nicht vorenthalten möchte…

Die Liebe stirbt nie einen natürlichen Tod. Sie stirbt, weil wir das Versiegen ihrer Quelle nicht aufhalten, sie stirbt an Blindheit und Mißverständnissen und Verrat. Sie stirbt an Krankheiten und Wunden, sie stirbt an Müdigkeit. Sie siecht dahin, sie wird gebrechlich, aber sie stirbt nie einen natürlichen Tod. Jeder Liebende könnte des Mordes an seiner eigenen Liebe bezichtigt werden.
Anaïs Nin (1903-1977)

IT Gefallen – oder “Mach doch mal schnell”

14. January 2010

Ich hab es jetzt auch endgültig kapiert: Mit IT-Gefallen im Freundeskreis überhaupt anzufangen ist eine unglaublich dämliche Idee.

Dass alle Sachen in der Informatik ja generell mit links und verbundenen Augen zu erledigen sind und auch höchstens 10 Minuten dauern, egal wie komplex, ist ja hinreichend bekannt.

Wie dem auch sei. In der Vergangenheit habe ich ja immer wieder für Freunde und Bekannte hier den Kopf hingehalten. Nachdem ich mich eben habe anschnauzen lassen, warum ein Webprojekt, in das ich ca zwei Dutzend Stunden für lau investiert habe und das seit Monaten auch beim Besitzer eher unter Prio “Naja, mal sehen” lief, nicht von gestern Abend auf heute komplett fertig ist, kapituliere ich.

Es reicht. Meine Hilfsbereitschaft kotzt mich an.

Wo sind die Grenzen?

2. December 2009

Die Schweiz hat gerade mittels Volksabstimmung ein bedrückendes Bild der derzeitigen Stimmung zwischen Christen und Moslems gezeichnet. Nur zur Erinnerung: Das Ergebnis sieht mit überwältigender Mehrheit ein Verbot des Baus von Minaretten vor.

Hört sich irgendwie schildbürgerlich an? Finde ich auch.

Obgleich ich konfessionslos bin, glaube ich an Toleranz und an Religionsfreiheit. Nur wie mit allen Freiheiten, definieren sich diese vor allem durch die Grenzen.

Wo also sollten die Grenzen sein?

Wenn ich in einem fremden Land bin, ist es selbstverständlich, dass ich mich den lokalen Gegebenheiten was Pietät  und Benehmen zumindest versuchsweise beuge.

Wenn ich den jüdischen Friedhof in Prag besichtige, ist es selbstverständlich, dass ich eine Kopfbedeckung trage. Genauso selbstverständlich empfinde ich, dass weibliche muslimische Schulkinder am Schulsport teilnehmen.

Ganz kritisch empfinde ich jedoch, wenn Toleranz einseitig erwartet wird. Kurzum, genauso verstört, wie ich von der Entscheidung der Schweizer war, bin ich nun von der zu erwartenden Kritik der islamischen Kirchen. Allen voran – der Türkei.  Herr Erdogan skandiert ganz klar, dass die Entscheidung faschistisch sei und diskriminierend.

Das meine ich in Grenzen auch.

Aber ich habe mir mal den Spaß gemacht und kurz geforscht, wie es denn z.B. in der Türkei, die sich ja parallel um Aufnahme in die EU bemüht, um die Rechte z.B. der Christen bestellt ist. Dürfen denn die Christen frei ihre Kirschen bauen?

Weit gefehlt.

Hier ein paar Dinge, die Christen offenbar in der Türkei das Leben schwer machen (und ich lasse allgemeine Anfeindung, Hate-Crimes inklusive Mord etc. einfach mal weg):

  • Da christliche Gemeinden nicht anerkannt werden, könne sie keine Geschäfte machen. Das beinhaltet auch das Kaufen oder Mieten eines Grundstücks oder auch nur das Führen eines Bankkontos
  • Nur Türken dürfen in der Türkei Geistliche werden. Aus diesem Grund sind viele “ausländische” Geistliche offiziell bei deren Botschaften beschäftigt – und müssen teilweise, da sie nur über ein Touristenvisum einreisen können, alle 3 Monate kurz das Land verlassen
  • Christliche Geistliche dürfen in der Türkei nicht ausgebildet werden
  • Um überhaupt Handlungsfähig zu sein, muss eine Gemeinde eine Stiftung gründen, damit überhaupt Geldgeschäft getätigt werden können

Vor diesem Hintergrund verwandelt sich die Kritik wohl eher in blanken Hohn. Ich jedenfalls bin ernsthaft verwirrt, wie man so mit zweierlei Maß messen kann, ohne dass man sich selbst verlogen vorkommt.

Fazit: Total für’n Arsch…

Hier noch ein paar Quellen:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,478091,00.html

http://www.igfm.de/Christliche-Minderheiten-in-der-Tuerkei.570.0.html

Forenposting: Return Party am 12.12.2009

26. November 2009

Ich habe eben meinen zumindest offiziellen Abschied als Resident DJ in der Markthalle in Schwarzes-Hamburg.com bekannt gegeben. Hier also das Posting:

Für mich ist die Party geichzeitig der Abschied als Resident DJ im Marxx. Ist schon ein wenig ein komisches Gefühl, wenn man nach 9 Jahren zurückblickt und sich noch an das erste Mal erinnert. Damals auch schon mit Rechner – aber noch nen kompletten Desktop inkl Monitor mitgeschleppt. Lach, das waren noch Zeiten. Anfangs noch allein – dann sehr rasch mit Axel zusammen – mit dem Auflegen in all den Jahren immer Spass gemacht hat.

Taran Tanz, The Lost Chambers, Murder in the Rue Morgue, Night of the Living Dead im K17, WGT, Undercover of Darkness, Plage Noir…
…und natürlich auch immer die Return.

Nach all den Jahren habe ich beschlossen, beim DJing etwas kürzer zu treten. Ich werde bestimmt hier und da mal als Gast-DJ wieder mit dabei sein, freue mich aber echt darauf, wieder als Gast auf Parties zu sein.  Cheesy

Aber jetzt im Dezember lassen wir es nochmal richtig in der alten Besetzung krachen! Jihaaaaaaaa!

Cheers,
Kai

Mitten in der Festivalsaison

2. November 2009

Da soll noch jemand sagen, die Festivalsaison wäre schon vorüber:

http://www.plagenoire.de/

Dort werde ich übrigens am Samstag auch auflegen. Schräg, schräg, schräg.

Nachtrag: War so la la. Nettes Festival an sich. Nur für 2 Stunden Auflegen hat das irgendwie nicht gerockt.

Die spinnen, die Japaner…

1. November 2009

Beim sinnlosen Wissensgooglen bin ich über folgendes gestolpert: Kanchō…
Wikipedia sagt dazu: Beim Kanchō legt man seine Hände zusammen, so dass die Zeigefinger ausgestreckt sind, und versucht, diese in den Anus eines anderen zu stecken, wenn dieser unaufmerksam ist.

Das wird unter anderem auch bei Lehren gemacht.

Und damit man sich das vorstellen kann:

kancho

Quelle: http://bclineinjapan.wordpress.com/2008/12/

Und wer denkt, dass das jetzt schon alles war:

bonoga

Quelle: http://www.tokyomango.com/tokyo_mango/2007/01/boonga.html

Identity Theft… OMG…

8. October 2009

Naaa suuupiii.. Ich fische gerade, nachdem ich mit Anne im Raw-like-Sushi essen war, um mich für die Fotos zu bedanken, meine Kreditkarteabrechnung aus dem Briefkasten. Und wundere mich, warum das so ein dicker Umschlag ist.

Es sind Flüge im Wert von knapp 3000 Euro für 8 verschiedene Personen von Jordanien nach Bahrain darauf.

Das heisst, mein letzter Urlaubstag wird daraus bestehen, bei der Polizei Anzeige zu erstatten (Karte habe ich schon gesperrt) und bei der Bank vorstellig zu werden.

Ich kotze gleich… (und finanziere offenbar den Terror)

Edit: Die Kartenstelle stellte mir jüngst in Aussicht, das Geld bald zurück zu buchen. Das wäre ja was.

Blushing Cheek

20. September 2009

Ok, das Wochenende war ja eines der wenigen komplett ohne Plan. Und wie so oft sind das im Nachhineinein die Besten.

Als mich gegen frühen Abend die SMS erreichte, dass Amanda Fucking Palmer von der Dresden Dolls heute im Dschungel einen Secret Gig gibt, kam das gerade recht.

Und was soll ich sagen… Es war grosser Spass.

Ich habe nur jetzt ein Problem. Ich darf meine rechte Wange nie wieder waschen. Sie hat mich dahin geküsst. Seufz….